Portrait der Malerin
Das Amt Südtondern, zu dem die Heimat der Malerin Frauke Gloyer gehört, hat im Jahr 2019 ein Kurzportrait veröffentlicht.
Amt Südtondern, 2019

Freilichtmalerei aus Galmsbüll – Landschaft, Wattenmeer, Tiere und Stillleben. Mitglied der Norddeutschen Realisten.

Frauke Gloyer gehört seit 1994 zur Gruppe der Norddeutschen Realisten, mit denen sie nach der Retrospektive der Gruppe im Landesmuseum Schloss Gottorf 2013 den Kunstpreis der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft erhielt.
Sie sucht ihre Motive sorgfältig aus und malt das, was sie für wert hält, direkt vor der Natur, d.h. in der Landschaft bei jedem Wetter, jeder Temperatur mit Ölfarben auf Leinwand oder Holz/Hartfaser. Sie ist mit Nordfriesland besonders verbunden und hat feine Sinne für Licht und Stimmungen über Wattenmeer und Land. Ihre Kunst führt den Betrachter dazu, die Einheit der Natur mit den Behausungen und Zeugnissen menschlicher Arbeit, aber auch mit dem Anteil der Tiere darin so wieder zu entdecken, wie sie sie zuvor gefunden hat. Dabei schafft sie es in ihren Bildern, der Landschaft einen Zauber zu bewahren, den diese in kostbaren Momenten ausstrahlt.

Geboren 1961 in Flensburg – Abitur 1980 am Alten Gymnasium Flensburg.
Studium der Freien Malerei an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig (Prof. Lienhard v. Monkiewitsch und Prof. Roland Dörfler). Seit 1986 freischaffend in Niebüll / Nordfriesland, seit 2008 in Galmsbüll.
Arbeiten in vielen Privatsammlungen sowie in öffentlichem Besitz, u.a. Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf, NordseeMuseum Husum, Deutsche Zentralbücherei Apenrade und Burg Kniphausen.

Frauke Gloyer (Jg. 1961) wuchs als Kind einer alteingesessenen Familie in Flensburg auf. Sucht man nach prägenden Voraussetzungen, darf man das Ferienhaus der Familie in Westerhever an der Küste Eiderstedts nicht vergessen, wo die See- und Flachlandschaft durch die jeweilige atmosphärische Beschaffenheit des weiten Himmels zum Augen- und Sinnerlebnis wird. Frauke Gloyer wollte „Maler“ werden, ein für sie ebenso selbstverständliches wie unumstößliches Ziel. […]

Die Fahrt durch die Köge nach Galmsbüll ist in diesen Tagen ein Abenteuer. Schneewehen müssen umkurvt werden, eisglatte Straßenflächen ebenso. So ist man am Ende froh, den Mühlendeich erreicht zu haben. Die uralte Kate der Malerin Frauke Gloyer steht wetterfest am Wegesrand. […]
Nordfriesland Tageblatt, 15.02.2021

19. November 2026, 18:00 Uhr
St.-Nicolai-Kirche, Kirchplatz 2, Eckernförde
Musikalische Präsentation der Benefizmappe „ATEMPAUSEN“ mit je einer signierten Farbgraphik von Friedel Anderson, Klaus Fußmann, Frauke Gloyer, Christopher Lehmpfuhl und Hans-Ruprecht Leiß (Auflage 150). Der Erlös ermöglicht Erholungsaufenthalte für ukrainische Waisenkinder. Mit dem Mädchenchor Eckernförde.
14. Februar – 10. April 2027
Galerie Tobien, Neustadt 8–10, Husum
Vernissage am Sonntag, 14. Februar 2027, um 11 Uhr.
September / Oktober 2027 – Eröffnungstermin wird noch bekanntgegeben
Galerie Brennwald, Hardenbergstraße 20, Kiel
Gemeinschaftsausstellung von Frauke Gloyer mit dem Bildhauer Michael Jastram.
Das Amt Südtondern, zu dem die Heimat der Malerin Frauke Gloyer gehört, hat im Jahr 2019 ein Kurzportrait veröffentlicht.
Amt Südtondern, 2019
Zur Ausstellung 2022 im Friesen-Museum in Wyk auf Föhr hat die Nordtour des NDR ein Portrait der Malerin veröffentlicht.
NDR Nordtour, 01.10.2022